3 Gründe, warum Sie bei Kapital-Kampagnen externe Berater brauchen

11. 2014
von Kai Fischer
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Kapital-Kampagnen sind für fast alle Organisationen kein Alltag, sondern einmalige Projekte, die außerhalb der eigentlichen Arbeit und des Fundraisings umgesetzt werden. Dabei hat sich herausgestellt: Kapital-Kampagnen, die durch externe Berater begleitet werden, haben entscheidende Vorteile und sind häufig erfolgreicher. Denn externe Berater haben bei Kapital-Kampagnen drei zentrale Aufgaben.

1. Die Ausleuchtung „blinder Flecken“

Verschiedene Menschen in einer Organisation können bei einer Kapital-Kampagne viel Know-how einbringen. Aber durch die Zusammenarbeit entstehen auch ein gemeinsamer Blickwinkel, geteilte Überzeugungen und Einschätzungen. Das ist nahezu unvermeidlich, wenn Gruppen entstehen und an gemeinsamen Projekten arbeiten. Denn es trägt zur Steigerung der Performance von Arbeitsgruppen bei, wenn nicht alle Aspekte immer wieder neu ausgeleuchtet werden müssen.

Damit entstehen allerdings immer auch „blinde Flecken“. Denn bekanntlich ist es einfacher den Splitter im Auge des Anderen als den Balken im eigenen Auge zu sehen. Was im Alltag vielfach kaum eine Rolle spielt, kann bei Kapital-Kampagnen schnell zum Scheitern führen: Blinde Flecken sind unsaubere Ableitungen und Einschätzungen genauso wie Überschätzungen der eigenen Leistungsfähigkeit. Hier einen externen – d.h. vollkommen unabhängigen – Blick auf die Kampagne und Arbeit zu haben, vermindert das Risiko des Scheiterns beachtlich.

2. Kompetenzen und Expertise

Was Organisationen nur ein- oder zweimal machen, machen Berater häufiger. Sie erwerben mit jedem beratenen Projekt Kompetenzen und Know-how; wissen, was funktioniert und wo Schwierigkeiten zu befürchten sind. So müssen Sie nicht mehr jede Erfahrung selber machen.

Mit einem Berater verkleinern Sie Ihre eigene Lernkurve. Diese Kosten können vermindert werden und die Einsparung der Lernkosten – in Form von längeren Projektlaufzeiten und unnötigen Schleifen bei der Umsetzung des Projekts – sind häufig geringer als die Kosten für den Berater – auch wenn dieser zunächst einmal Geld kostet.

3. Sparringspartner

Berater sind immer auch Sparringspartner, mit denen man Entscheidungen durchspielen kann, die helfen, die richtigen Fragen zu stellen und ermöglichen, Erfahrungen zu verarbeiten. Komplexe Projekte wie Kapital-Kampagnen stellen die Macher immer wieder vor neue Situationen. Entscheidungen in diesen Situationen sind unsicher und ungeprüft. Sie mit jemanden durchzuspielen oder durchzusprechen, der in keiner Beziehung zum Ergebnis steht, schafft einen Freiraum zum Experimentieren und Ausprobieren.

Als Sparringspartner im Training oder als Coach bei einer Entscheidung mit einem Berater anstehende Gespräche mit Förderern erprobt und die gemachten Erfahrungen anschließend besprochen werden. Damit ist der Grundstein gelegt, dass aus vielen Situation die richtigen Schlüsse gezogen, die Kampagne und deren Umsetzung angepasst und am Ende die Wirksamkeit der Kampagne erhöht wird.

 

Fazit

Gerade weil Kapital-Kampagnen komplexe Projekte sind, können Berater beim Erfolg eine große Rolle spielen. Deshalb ist es wichtig, die Unterstützung auch schon bei der Konzeption der Kampagne zu berücksichtigen und einzupreisen. Nicht von ungefähr finden sich in den amerikanischen Planungen immer wieder größere Posten für die Beratung und Begleitung der Kapital-Kampagne durch einen erfahrenen Berater oder eine Beraterin.

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