5 Fragen an ... Stephanie Harm

04. 2020
von Stephanie Harm
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Seit März 2020 ist Stephanie Harm Partnerin bei Mission-Based Consulting. Zeit einmmal nachzufragen, was sie sich vorstellt und und in die Beratungsarbeit von Mission-Based Consulting einbringen wird.

Steffi, du hast dich entschieden, dein Know-how in Mission-Based Consulting einzubringen. Was fasziniert dich an Fundraising und dem Dritten Sektor?

Mich fasziniert der ganz besondere Impact, der im Dritten Sektor erzeugt wird: Der Social Impact, der die Zivilgesellschaft wirkungsvoll gestaltet und die Welt ein Stückchen besser macht!

Hier begegnen sich Menschen in einer Wertegemeinschaft, die andernfalls aufgrund ihrer unterschiedlichen Biografie und Lebenssituationen niemals zusammengekommen wären. Doch das Thema einer Organisation, die Mission, die es zu erfüllen gilt, diese Gemeinsamkeit eint eine Zielgruppe und bringt sie zusammen.

Fundraising kann genau hier bei der Zielgruppe ansetzen! Wenn stabile Beziehungen zwischen den Organisationen und den Förderinnen und Förderern entstehen, stellen wir die Wertegemeinschaft auf ein stabiles Fundament und erhöhen den Wirkungsgrad.

Die Möglichkeit, den Weg dahin mitgestalten zu können, hat mich bei Mission-Based Consulting gleich angesprochen. Denn ich habe große Lust darauf, gesellschaftlich etwas bewirken und möchte meinen Anteil dazu beitragen, eine positive gesellschaftliche Weiterentwicklung zu ermöglichen.

Du hast lange im Vertrieb von Zeitschriften gearbeitet. Welche Impulse bringst du von dort mit?

In der Vermarktung der Medien-Angebote von Verlagen an werbungtreibende Unternehmen geht es immer um Zielgruppen und Content, um die Touchpoints in crossmedialen Kampagnenlösungen und um effiziente Werbewirkung.

Die Medienlandschaft verändert sich. Einen Mediaplan, der bei der Printanzeige beginnt und beim TV-Spot aufhört, gibt es längst nicht mehr. Der heutige Mediamix umfasst neben Werbung in klassischen Medien auch Onlinewerbung, Mobile Ads und eine Social Media Strategie. Hinzu kommen Content Marketing, Influencer-Kampagnen, der Einsatz von Sponsoringformaten... und ein Fahrplan für die Customer-Journey der definierten Zielgruppe.

Wir Menschen lieben gut erzählte Geschichten! Seriell und crossmedial, passend auf dem jeweiligen Medienkanal erzählt - damit lässt sich eine Zielgruppe begeistern. Und das gilt umso mehr für das Fundraising!

Hier sehe ich Potenzial: Bei dem Denken und Erstellen einer Fundraising-Strategie, die die Zielgruppe in den Mittelpunkt und den Content darum herum stellt.

Worin werden in Zukunft deine Tätigkeitsschwerpunkte bestehen?

Genau hier werde ich ansetzen und meine Erfahrung und Kompetenz für das Erstellen von Donor und Supporter Journeys einbringen. Der Ansatz muss sein, die definierte Zielgruppe passgenau an den identifizierten Touchpoints zu erreichen, um sie langfristig an die Organisation zu binden und eine nachhaltige, stabile Beziehung aufzubauen.

Darüber hinaus werde ich das Know-how und die Kompetenz für das „vertriebliche“ Agieren in Form von Vermarktungs-Coachings und Trainings vermitteln. Denn meine berufliche Herkunft ist das Key Account Management: Ich liebe es Kontakte herzustellen, zu festigen und auszubauen und mich in Netzwerken zu bewegen. Gemeinnützigen Organisationen eine positive Haltung zum Vertrieb zu vermitteln, setze ich mir zum erklärten Ziel, denn hierin stecken große Chancen für erfolgreiches Fundraising!

Wenn du dich selbst beschreiben solltest: Was zeichnet dich als Person aus?

Ehemalige Kolleginnen und Kollegen haben mir einmal eine Word Cloud zu meiner Person zum Abschied geschenkt. Da tauchen Worte wie wertschätzend, warmherzig, empathisch, zuverlässig, positiv, zielstrebig, kompetent, glaubwürdig, willensstark und initiativ auf. Über dieses Feedback habe ich mich sehr gefreut!

Wenn ich mich selbst beschreiben sollte, würde ich sagen, dass ich immer „echt und im Moment“ bin. Es gibt mich nicht in Abstufungen oder verschiedenen Ausprägungen. Ich bin recht klar und habe ein Ziel vor Augen  - und eine kreative Idee, wie ich es erreichen kann. Feedback aus Gesprächen und Begegnungen bereichert mich, und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Menschen inspiriert mich.

Was glaubst du wird sich bei Mission-Based Consulting durch deine Mitarbeit verändern?

Spannend wäre ja auch Deine Antwort dazu lieber Kai! Ich glaube, vor Allem zwei Dinge werden sich verändern:
Zunächst werden wir all die relevanten und wertvollen Inhalte, die in Mission-Based Consulting stecken, einer Vielzahl von Organisationen zukünftig noch leichter zugänglich machen. In Form eines neuartigen digitalen Auftrittes der Marke Mission-Based Consulting, und in Form von innovativen Veranstaltungsformaten und relevanten Publikationen.

Und dadurch, dass wir Beide unsere unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen zusammenbringen, werden wir zukünftig noch differenzierter und passgenauer auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen können. Perfekt! Denn ähnlich wie die Medienwelt steht auch der Dritte Sektor vor großen thematischen und strukturellen Herausforderungen. Und wir bieten Lösungswege, Denkanstöße und Begleitung dabei. Ich freue mich darauf!

Vielen Dank für das Interview

 

Stephanie Harm bringt ihre langjährige Führungserfahrungen im Vertrieb in Verlagen in das Fundraising ein und unterstützt seit März 2020 Nonprofit-Organisationen, Stiftungen und Sozialunternehmen im Aufbau nachhaltiger Kommunikationsstrukturen zu verschiedenen Stakeholdern.

 

Fachbuch „Mission-based“ Fundraising erschienen

Wie man nachhaltigen Erfolg im Fundraising mit langfristigen Beziehungen zu Förder/innen schafft, ist das Thema des neuen Buches von Kai Fischer. Mehr über das Buch gibt es hier zu erfahren: http://fundraising.mission-based-verlag.de

 

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