5 Dinge, die Sie sich 2014 vornehmen sollten

Das sich ankündigende Ende von 2013 fragt uns alle an, wie wir in der Rückschau das Jahr einordnen, was uns gelungen ist, woran wir gewachsen sind, was wir verändern wollen. Aus dem letztgenannten Punkt werden die guten Vorsätze, die wir uns selbst in den Mitternachtssekt versprechen. Dazu machen wir Ihnen Vorschläge für professionelle Führungsarbeit.

1. Einmal im Monat einen Förderer zum Essen einladen

Pflege ist das A und O langfristiger Beziehungen zu Förderern. Ihnen vom Stand geförderter Projekte zu berichten, nimmt sie wieder mit in die gemeinsame Wirklichkeit, die mit ihrer Hilfe geschaffen wurde. Ihnen berührende Geschichten, die sich rings um das Projekt ranken, erzählen, gibt Ihnen das Gefühl, etwas Sinnvolles getan zu haben. Welche Schritte macht der kleine Emil, nachdem er nun endlich nach langer Krankheit wieder in seiner Gruppe spielen kann? Förderer gehören dazu, selbst wenn sie nicht direkt in der Organisation präsent sind.

2. Regelmäßige Besuche von entlegenen Standorten

Alle Mitarbeiter wünschen sich gesehen zu werden: als Personen, in ihrer Arbeit, mit ihren Problemen und Ideen. Gerade Mitarbeiter, die räumlich getrennt von der Geschäftsstelle arbeiten, haben es schwer, im Blick zu bleiben. Häufig werden sie nur durch ihre Bereichsleitungen in Arbeitsberatungen vertreten. Gelegenheiten einzurichten, direkt mit ihnen zu sprechen, eröffnen unkomplizierte Möglichkeiten, den Kontakt zur „Basis“ nicht zu verlieren. Manchmal entstehen dadurch sogar Ideen oder es vereinfacht die Personalführung und weitet Ihren Blick auf die Gesamtorganisation.

3. Vierteljährlich Regelungsrecycling machen

Das Organisationshandbuch (falls es eins gibt) hat oft die Stellung eines Papiertigers. Lediglich wenn es heftige Turbulenz gibt, wird es danach befragt, wer was hätte wem wann… Einmal im Vierteljahr es in die Hand zu nehmen und Regelungen nach ihrer Sinnhaftigkeit und Praktikabilität zu bewerten, entschlackt nicht nur, sondern kann sogar befreiend wirken.

4. Einmal im Jahr sich die Warum-Frage stellen

Warum gibt es uns? Warum kommen Klienten zu uns? Warum vertrauen uns Angehörige ihre Eltern an? Warum arbeiten wir? Wozu sind wir einst angetreten? Was hat uns beflügelt? Sich diesen Fragen zu stellen, sie im Rückzug aus dem Arbeitsalltag zu beantworten in aller Ernsthaftigkeit, als würde es der Banker fragen, bringt überraschende Einsichten. Es kann einen wertvollen Beitrag leisten, z. B. Personalversammlungen, Klausuren oder Entscheidungen vorzubereiten.

5. Ein Mitarbeitergespräch mit dem Mitarbeitenden führen, den Sie am wenigsten kennen

Jeder Mitarbeiter ist einzigartig und bringt eine einmalige Gestaltungsmöglichkeit mit seinen Kompetenzen mit. Kennen Sie alle Ihre Mitarbeiter? Wen kennen Sie am wenigsten? Können Sie einschätzen, wenn Ihre Bereichsleiterin von Schwierigkeiten berichtet, wer davon betroffen ist? Laden Sie zu Mitarbeitergesprächen ein. Fragen Sie nach Ideen und ob die Arbeit Spaß macht, was schon lang auf der Leber liegt. S. oben: überraschende Einsichten werden Sie belohnen.

Wir wünschen Ihnen Mut, Ungewöhnliches in Ihren Kalender zu setzen und damit Ihre Führungsarbeit effizient und abwechslungsreich zu gestalten.

 

Stephanie Harm & Dr. Kai Fischer

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