5 Gründe, warum Sie auf Mission-Based Fundraising nicht verzichten können

In unserem Alltag als Berater werden wir immer wieder gefragt: „Warum sollen wir ein Mission-Bades Fundraising einführen? Reicht es denn nicht aus, unsere Projekte vorzustellen und um Spenden zu bitten? Reicht es nicht aus, einen konkreten Bedarf zu formulieren?“

Wir haben alle gelernt – und das zeigen auch die Erfahrungen: Je konkreter der Bedarf und je notwendiger die Solidarität, desto eher sind Menschen bereit zu spenden. Allerdings sind damit die Möglichkeiten des Fundraisings stark eingeschränkt. Häufig werden Mittel für wenig konkrete oder „sexy“ Projekte benötigt und manchmal ist es mit der Solidarität auch nicht so weit her.

Mission-Based Fundraising bietet hier eine Lösung: Gemeinsame Werte und Normen stellen die Basis für eine Förderer-Beziehung dar, gemeinsame Ziele schaffen einen Handlungsrahmen, in welchem Gebe-Anlässe entstehen und Beziehung fortgeschrieben wird. Mission-Based Fundraising beinhaltet eine Reihe von Vorteilen, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten:

  • Sie schaffen langfristige Beziehungen zu Ihren Förderern
    Alle Studien zeigen, dass langfristige und nachhaltige Beziehungen immer auf gemeinsam geteilten Werten und einem gemeinsamen Zielhorizont eingegangen werden. Menschen, die sich ähnlich sind, wollen gemeinsam etwas erreichen. Für das, was gemeinsam erreicht werden soll, spenden Förderer.
  • Sie schaffen eine emotionale Basis des Spendens
    Die Mission selbst ist hochgradig emotional. Letztlich basiert sie auf Verletzungen von Werten und Normen – etwas in der Gesellschaft ist nicht so, wie es sein sollte – die für den Einzelnen unerträglich sind. Diese zwar negative, aber sehr starke Emotion ist die Motivation des Handelns – für Mitglieder, Mitarbeitenden genauso wie für Förderer.
  • Die Bereitschaft zu geben, ist nicht auf einen singulären Anlass beschränkt.
    Beim Mission-Based Fundraising geht es immer um gemeinsame Ziele, die erreicht werden sollen. Damit stehen nicht einzelne Projekte, sondern Themen im Zentrum des Fundraisings, die in einzelnen Projekten exemplarisch aufscheinen. Diese ermöglicht eine langfristig angelegte Kommunikation über mehrere Schritte hinweg.
  • Förderer werden an der Lösung der Herausforderungen beteiligt
    Vielfach lässt sich eine durchaus problematische Narration im Fundraising feststellen: Förderer sollen zwar Geld geben, gehören aber nicht zum „Wir“; obwohl sie Ressourcen geben und damit vielfach Projekte und Programme erst ermöglichen, sind sie am Projekt und damit an der Zielerreichung nicht beteiligt. Ohne Teilhabe am Ergebnis ist eine Beziehung jedoch nicht möglich – oder aus Sicht der Förderer schlicht sinn-los.
  • Große Spenden lassen sich nur im Mission-Based Fundraising einwerben
    Nur wenn langfristige und nachhaltige Beziehungen etabliert wurden, lassen sich größere Spenden – z.B. im Großspenden-Fundraising oder bei Kapital-Kampagnen einwerben. Große Spenden – im sechs- und siebenstelligen Bereich – sind ohne eine adäquate Beziehung, die über die Mission vermittelt wird, einzuwerben.

Wer sein Fundraising weiter entwickeln und sein vorhandenes Potenzial entwickeln möchte, sollte mit Mission-Based Fundraising beginnen. Sie möchten wissen, welche Möglichkeiten Sie haben und welche Schritte Sie gehen können? Rufen Sie uns gerne an, in einem gemeinsamen Gespräch klären wir ein mögliches Vorgehen. Damit Ihr Fundraising nicht stagniert und Sie in Zukunft Ihre Projekte langfristig finanzieren können.

Stephanie Harm & Dr. Kai Fischer

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