Rezension Marke ohne Mythos

Warum Lernen in Gruppen nicht nur mehr Spaß bringt sondern auch nachhaltiger ist. Das Modell der Praxisgruppe regionales Fundraising

“I hear and I forget. I see and I remember. I do and I understand.” Das ist eine alte Erkenntnis, wie wir Menschen lernen. Wenn wir ins Experiment gehen, wenn wir ausprobieren und aktiv sind, können wir gar nicht anders als lernen. Wenn wir das zudem noch in Gruppen tun, dann erhöht sich der Lerneffekt. Diese Erkenntnisse haben wir uns in der Praxisgruppe: regionales Fundraising zu Eigen gemacht. Über ein Jahr wird an einem konkreten Fundraisingprojekt, das die Teilnehmer aus ihrer Organisation mitbringen, gearbeitet: In Workshops, Aufgabenstellungen zwischen den Workshops und fallweise vor Ort. Damit wechseln Inputs und praktische Projektbearbeitung ab. Der klassische Lernzyklus: Lernen, Training, Experimentieren und Auswerten wird kollegial gemeinsam durchlaufen. Welche Effekte werden in diesem Lernsetting erzielt?

Höhere Verbindlichkeit in Gruppen.

Sie kennen es vielleicht vom Sporttreiben: Wollen Sie regelmäßig Joggen gehen, tun Sie gut daran, Ihre Freundin oder Ihren Freund ebenfalls dafür zu begeistern. Sollte Ihnen es Ihnen an Lust zur verabredeten Stunde fehlen, werden Sie überlegen, ob sie nicht doch besser die Laufschuhe anziehen, wenn jemand gleich an der Tür klingelt, um Sie abzuholen. So ist es fast gesetzmäßig in guten Lerngruppen. Wir geben nicht so schnell auf, machen verabredete Aufgaben bis zum nächsten Treffen eher, weil wir uns solidarisch verhalten wollen. Unsere eigene Motivation kommt durch einen sozialen Kick mehr in Schwung.

Außenbild: Der andere sieht anderes.

Wenn ein Projektergebnis –bspw. ein Flyerentwurf- in einer Gruppe zur Diskussion gestellt wird, entsteht der Reichtum von Außenbildern. Der eine sieht dies, dem anderen fällt etwas anderes in den Blick, ein nächster hinterfragt die Bildsprache. Durch die vielen Fragen, erweitert sich unserer Erkenntnisse und das, was unsere eigene Betriebsblindheit versperrt. 

Reflexion als Chance.

In einer Gemeinschaft können Dinge konstruktiv durchgesprochen werden, an denen man am Schreibtisch alleine brütet oder gar verzweifelt (bspw. Wie müssen denn auf der Internetseite die Verknüpfungen verlaufen, damit der potentielle Förderer geführt und nicht abgehängt wird?). Fallweise können schwierige Situationen nachbesprochen oder herausfordernde Aufgaben vorbereitet werden. Weil die anderen eine größere Distanz im Vergleich zur eigenen Betroffenheit haben, erweitert dies die Perspektiven auf das eigene Problem.
Training mit und für Kollegen.

Wissen ist das eine, Training das andere. Vieles gibt es zu lesen bspw. zum Thema Kommunikation mit dem Spender. Sich hierin im konkreten Training auszuprobieren, geht eine Stufe tiefer. Es erweitert die eigene Kompetenz und Professionalität sowie damit den Gestaltungsspielraum in den Situationen, in denen es auf eine Punktlandung ankommt. Gruppen bieten dafür den Raum.

Sie alle sind Experten auf Ihrem Gebiet. Manchmal jedoch muss man sich fit für Neues machen oder lernen, um den Anschluss nicht zu verpassen. Ein konstruktives Lernsetting zu garantieren, darum kümmern wir uns in unserer Praxisgruppe regionales Fundraising. Sie bringen einfach sich und die Fragstellungen Ihrer Organisation mit.

Stephanie Harm & Dr. Kai Fischer

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