6 Gründe, warum Ihre Organisation eine Marke braucht

Organisationen können erfolgreich arbeiten, auch ohne eine Marke zu sein. Aber eine Marke hat eine Reihe von Vorteilen, die sich Ihre Organisation nicht entgehen lassen sollten:

1. Öffentliche Sichtbarkeit

Mit mindestens 6.000 Werbe-Botschaften wird jeder von uns jeden Tag konfrontiert. Allein diese Zahl zeigt deutlich: Wir können gar nicht alle wahrnehmen und reagieren. Mit Hilfe einer Marke kann die Wahrnehmung eher gelingen: Durch Eindeutigkeit im Auftritt, Konsistenz in der Botschaft und ständige Wiederholungen können sich Bilder im Hirn bilden und Bekanntheit entsteht. Studien zeigen: Was uns bekannt ist, nehmen wir eher wahr. Wer also wahrgenommen werden will, benötigt eine starke Marke.

2. Neue Förderer gewinnen

Eine starke Marke basiert auf einer klaren Mission und einem Wirkungsversprechen. Beides zusammen mit einem Vertrauensvorschuss, der über Jahre erarbeitet werden muss, sind die Basis neue Förderer zu gewinnen. Denn Förderer Vertrauen eher eine sozialen Marke und sind deshalb auch eher bereit, die Mission mit einer Spende zu unterstützen.

3. Größere inhaltliche Wirkung erzielen

Eine starke Marke öffnet viele Türen: Organisationen mit einem Vertrauensvorschuss und öffentlicher Bekanntheit haben es bei Journalisten, Politikern und anderen Zielgruppen einfacher, Gehör zu finden: Die Organisation kommt ihnen bekannt vor und sie haben ein Bild, wofür sich die Organisation einsetzt – und dass sie wichtig ist. Damit ergibt sich die Möglichkeit, die Mission auch durch Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen – und dabei gleichzeitig die Bekanntheit weiter steigern.

4.    Freiwillige und Ehrenamtliche interessieren

Bekannte Organisationen mit einer starken sozialen Marke und einer überzeugenden Mission sind für Freiwillige und Ehrenamtliche interessant. Erstens finden sie schneller einen Zugang, wenn es Ihrer Organisation gelingt, in den Köpfen ein Bild zu verankern. Zweitens gewinnen Freiwillige und Ehrenamtliche eine größere Reputation, wenn sie sich für eine bekannte Organisation mit einer Marke engagieren: Auch Menschen in deren Umfeld geben einen Vertrauensvorschuss und reagieren eher mit Anerkennung.

5. Qualifizierte Mitarbeiter/innen gewinnen

Was für die Freiwillige und Ehrenamtliche gilt, gilt auch für hauptamtliche Mitarbeiter/innen. Es mag heute noch komisch anmuten, sich hierüber Gedanken machen zu müssen. Aber wenn Sie an die Situation in der Pflege denken, dann wird heute schon deutlich: Es wird in den nächsten Jahren zunehmend schwieriger werden, das Personal zu finden, welches benötigt wird, um die Arbeit in den Projekten und Programmen zu machen. Und auch im Management und nicht zuletzt im Fundraising steigt die Nachfrage nach qualifiziertem Personal schneller als das Angebot. Organisationen mit einer starken sozialen Marke werden hier den entscheidenden Schritt voraus sein.

6. Mitarbeiter einbinden

Starke soziale Marken wirken nicht nur auf Bewerbungen, sondern ebenfalls auch auf die Bereitschaft, sich an die Organisation zu binden. Stolz auf die Arbeit und den Arbeitgeber zu sein, ist – neben vielen anderen Merkmalen – ein wichtiger Aspekt für Mitarbeiter-Loyalität. Dieser Punkt sollte nicht unterschätzt werden: Auswahl, Einstellung und Einarbeitung neuer Mitarbeiter/innen ist relativ teuer, sodass sich Markenbildung langfristig bei geringerer Fluktuation schnell auszahlen kann.

Diskutiert Ihre Organisation noch über die Frage, ob Sie eine Marke führen wollen? Dann sollten Sie mit der Entscheidung nicht so lange warten: Je mehr Organisationen sich als Marke aufstellen, desto schwieriger wird es sein, sich in diesem Umfeld noch neu zu positionieren.

Stephanie Harm & Dr. Kai Fischer

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