Sind Fundraisier*innen systemrelevant?

In der letzten Folge unserer Webinarreihe stellte ein Teilnehmer diese Frage im Chat. Fast beiläufig, während des Vortrages von Dr. Kai Fischer, und dabei durch die Schlichtheit und Klarheit voller Wucht und ganz direkt.

Ist der Beruf des Fundraisers als systemrelevant einzustufen?

Was bedeutet überhaupt Systemrelevanz?

Laut einem Wikipedia-Eintrag werden „Unternehmen oder Berufe als systemrelevant bezeichnet, die eine derart volkswirtschaftliche oder infrastrukturelle Rolle spielen, dass ihre Insolvenz nicht hingenommen werden kann, oder ihre Dienstleistung besonders geschützt werden muss.“

Wenn wir die Tatsache zugrunde legen, dass Fundraising Mitgestaltung und Teilhabe in zivilgesellschaftlichen Prozessen ermöglicht, dann ist die Antwort eindeutig: Ja, Fundraising spielt eine elementare, infrastrukturelle Rolle. In Krisenzeiten sogar mehr denn je.

Ganz aktuell sichert Fundraising nicht nur den Fortbestand und die Aufrechterhaltung laufender Projekte der Organisationen des gemeinnützigen Sektors, sondern unterstützt zusätzlich auch noch den Kultur- und regionalen Gastronomie-Betrieb.

Und perspektivisch wird die Funktion des Fundraisings eine noch bedeutendere Rolle spielen: Für die Zeit der Wirtschaftskrise, die der Corona-Krise folgen wird, muss das Fundraising jetzt weitergestärkt und nachhaltig in den Organisationen verankert werden. Durch neue Themenfelder, die sich bilden werden, wird die Notwendigkeit zivilgesellschaftlichen Engagements in unserem System wachsen. Und mit der Notwendigkeit des Engagements wächst gleichzeitig der Finanzierungsbedarf.

Wie Organisationen ihren Finanzierungsbedarf nachhaltig planen können, erklärt Dr. Kai Fischer in einem White-Paper, das Sie hier kostenlos downloaden können.

 

Stephanie Harm bringt ihre langjährige Führungserfahrungen im Vertrieb in Verlagen in das Fundraising ein und unterstützt seit März 2020 Nonprofit-Organisationen, Stiftungen und Sozialunternehmen im Aufbau nachhaltiger Kommunikationsstrukturen zu verschiedenen Stakeholdern.

 

Stephanie Harm & Dr. Kai Fischer

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