Warum Ihr Mission Statement motiviert

Was motiviert eigentlich einen Menschen – für eine Spende, für ehrenamtliches Engagement oder sich im Hauptberuf zu engagieren? Diese Frage treibt viele Ratgeber für Führung und Marketing um – verspricht doch die Antwort eine Lösung auf die Frage, wie ein besseres Ergebnis erzielt werden könnte.

 

Sinn motiviert

Ein Punkt, der für Motivation wesentlich ist, ist der Sinn, der hinter der Aufgabe steht. Dies verweist unmittelbar auf die Warum-Frage: Warum ist es wichtig, das Problem, das Ihre Organisation lösen will, auch zu lösen? Müssen wir uns gegen Zumutungen zur Wehr setzen, die unsere Umwelt oder Demokratie bedrohen? Brauchen Menschen und Tiere unseren Schutz oder Unterstützung, die sich nicht selbst helfen können? Oder gilt es durch Bildung und Kultur neue Akzente zu setzen und Menschen zu einem veränderten Bewusstsein zu führen?

 

Werte und Normen

Hinter allen diesen Fragen stecken mögliche Antworten auf die Warum-Frage. Die drei Beispiele sind natürlich nicht erschöpfend, schließlich haben alle Nonprofit-Organisationen eine andere Mission. Dies zeichnet die Pluralität unserer Zivilgesellschaft aus und macht manchmal die Zusammenarbeit zwischen Organisationen so schwierig.

 

Negativer Zustand als Handlungsfolie

In der Praxis lässt sich beobachten, dass die Frage nach dem Warum auf einen negativen Zustand verweist: Es muss eine als negativ wahrgenommene Zumutung geben, gegen die es sich zur Wehr zu setzen lohnt. Es muss eine Notsituation vorliegen, um jemanden Unterstützung angedeihen lassen zu können. Und auch Bildung und Kultur beziehen ihre Relevanz aus ihrem Gegenteil: Denn was wäre, wenn es keine Schulen mehr gäbe oder kein Museum uns über unsere Vergangenheit aufklären würde?

In der Einschätzung einer Situation, ob diese negativ oder defizitär sei, unterscheiden wir uns alle sicherlich. Während der eine Straßenkinder in Deutschland lieber gar nicht wahrnehmen möchte, sind sie für einen anderen nicht hinnehmbare Zustände. Je nachdem, welche Werte und Normen wir jeweils haben, lassen wir uns unterschiedlich stark von den jeweiligen Anliegen ansprechen. Deshalb hat jede Nonprofit-Organisation auch ihre jeweils eigenen Spender, Unterstützer und Förderer.

 

Die Stärke der Motivation

Das betrifft auch die Stärke der jeweiligen Motivation: Diese ist umso stärker, je stärker wir das Gefälle zwischen dem negativen Zustand und der Bedeutung der anzustrebenden Lösung für uns wahrnehmen. Mit anderen Worten: Nicht das Problem an sich, sondern dessen Bedeutung für uns ist der eigentliche Motivator für unser Handeln. Und je deutlicher Sie Ihre Mission formulieren können, desto eher können Menschen anschließen und lassen sich zum Handeln bewegen.

 

Die Frage nach dem Warum

Dies gelingt natürlich nur, wenn Sie in Ihrer Mission tatsächlich die Warum-Frage beantworten. Beschränken Sie sich hingegen – wie bei so vielen Mission-Statements zu lesen ist – auf die Beantwortung der Was- und Wie-Frage (Wie machen wir was?), dann erreichen Sie nicht die spannende Ebene, um die es geht: Eine tiefere Ebene -die motivationale-, die dafür steht, dass unser Handeln anspringt.  Denn mit der Wie- und Was-Frage werden Handlungen lediglich erklärt, nicht aber begründet. Sie bieten deshalb auch keinen Anknüpfungspunkt für Engagement. Die Wirkung des Mission-Statements verpufft.

Die Erarbeitung eines motivierenden Mission-Statements ist alles andere als einfach. Manchmal ist eine gute und ausdrucksstarke Mission verschüttet oder ist gedriftet. Manchmal ist sie selbst in der Organisation nicht mehr sichtbar. Dann kann sie auch nicht mehr nach Außen leuchten und kann keine Spender anziehen! In solchen Fällen ist es notwendig, in einem Prozess diese wieder freizulegen und damit für die Arbeit wieder zugänglich zu machen. Mit Hilfe der von uns entwickelten Verfahren sind wir Ihnen gern hierbei behilflich. Wir können Sie davon überzeugen, dass die Arbeit an Ihrer Mission nicht nur wichtig ist, sondern sogar Spass machen kann!

Stephanie Harm & Dr. Kai Fischer

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